Lavendel als Großmutters Geheimmittel

 

 

 

 

 

 

Schon unsere Oma kannte den Lavendel und wusste ihn richtig einzusetzen. Denn auch sie wusste schon, daß der wunderbare Duft des Lavendels vor Erkrankungen schützt. Oder natürlich gegen die gefürchteten Motten, die die Kleidung auffraßen. Zudem war es ebender Duft des Lavendels, der viele Menschen schon damals anzog und betörte, so daß man den Lavendel auch gerne als Wäscheduft einsetzte.

Eine andere Anwendungsmöglichkeit lag in Putzmitteln, die man zum wischen der Fußböden, für Kacheln und Fliesen verwendete. Auch hier hilft die keimtötende Wirkung, und natürlich wird so nebenbei die Wohnung beduftet. Übrigens braucht man hierzu nicht das relativ teuere Öl des echten Lavendel, das wesentlich günstigere Lavandin tut es auch... Geben Sie einfach in Ihr "normales" Putzwasser zehn Tropfen Lavendel (Lavandin)-Öl. Dieser Reiniger eignet sich auch wunderbar für Toiletten oder Regale, in denen Lebensmittel stehen.

Lavendel fürs Geschirr
Man kennt das ja: Nach dem Kochen will der Kochgeruch nicht aus der Küche verziehen, da kann man lüften wie man will. Auch hier hilft der Lavendel, indem man ihn in das Reinigungswasser gibt, mit dem man die Küche nach dem Kochen reinigt. Der Duft wird den Essensgeruch schnell vertreiben.

Aber auch zum Geschirrspülen kann man den Lavendel aufgrund seiner keimtötenden Wirkung hernehmen: Geben Sie einige Tropfen Lavendelöl in das Spülwasser, das reinigt, desinfiziert und duftet auch wieder wunderbar frisch.

Wäscheduft aus Lavendel
Unsere Großmutter liebte natürlich auch wunderbar duftende Wäsche, so wie wir auch. Und da es früher nicht so viele Möglichkeiten gab, die Wäsche wunderbar duften zu lassen, war der Lavendel eines der gebräuchlichsten Mittel.

Heutzutage kann man z.B. einige Tropfen Lavendelöl in den Wäschetrockner geben, so daß der Duft auf die Wäsche übergeht. Geben Sie dazu etwas Lavendelöl auf ein Taschentuch und geben Sie dies in den Trockner.

Oder Sie geben einige Tropfen Lavendel in das Bügeleisenwasser, mit dem die Wäsche beim Bügeln dann automatisch bedampft wird. Auch das sorgt für den wunderbaren Duft, der so direkt in die Kleidung eindringt und gut darin haften bleibt. Und keine Angst: Das Lavendelöl macht keine Flecken, es zerstört auch nicht die Fasern.

Eine andere Möglichkeit, die Wäsche frisch zu halten, ist die, lavendel mit in den Kleiderschrank zu legen. Schon im alten Rom legte die gute römische Hausfrau einige Lavendelsträuße mit zur Wäsche, und was damals funktionierte, funktioniert auch heute noch.

Sie können aber auch wieder einige Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch geben und dies zur Wäsche geben. Das duftet ebenfalls wunderbar und hilft gegen die lästigen Motten und allerlei anderes Getier, das sich zwischen unserer Wäsche wohl fühlt.

 

Ein Lavendelkissen
Ein Lavendelduftkissen kennen ja viele, ein Lavendelkissen ist die Maxi-Version davon: Es ist ein richtiges Kissen, auf das man sein Haupt bettet, wenn man die Ruhe und Entspannung sucht.

Die Herstellung ist ganz einfach: Kaufen Sie sich eine leere Kissenhülle oder, noch schöner, nähen Sie sich eine aus Ihrem Lieblingsstoff.
Für die Lavendelfüllung sollten Sie ein zusätzliches, separates Inlay verwenden, damit die Füllung nicht herausrieseln kann.
Füllen Sie das Inlay dann mit frischen Lavendel oder, wenn Sie es gern weicher wollen, mit getrockneten Lavendelblüten.
Noch weicher, aber nicht so lange duftend, wird es, wenn Sie mit Öl beträufelte Stoffstücke dazugeben.

Dann das Kissen gut verschließen und bei Entspannungsbedarf möglichst oft verwenden!